«El niño pez»

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Liebe Leute,

das neue Jahr steckt noch in den Kinderschuhen und wir beginnen direkt mit «großem und wahnsinnig emotionalem Kino!».

«El niño pez» (Argentinien 2009)

Lala (Inés Efrón) gehört zur wohlhabenden Schicht in Buenos Aires, denn ihr Vater (Pep Munné) ist erfolgreicher Rechtsanwalt, der zur Zeit an seinen Memoiren schreibt. Trotz Ehefrau frischt dieser sein Leben durch eine Beziehung zu seiner Hausangestellten La Guayi (Mariela Vitale) ein wenig auf, wobei er mit seiner Begierde nicht der einzige ist, denn Lala ist der 20-Jährigen ebenfalls verfallen. Nur erhält sie von La Guayi die Liebe sozusagen gratis, während dem Patriarchen die sexuellen Dienste nur gezwungenermaßen entgegengebracht werden. Dass das nicht ohne Folgen bleibt, liegt auf der Hand, und nachdem La Guayi sich jahrelang sexuell vom Rechtsanwalt hat missbrauchen lassen, ist die Grenze für die beiden jungen Frauen bald erreicht – mit tödlichem Ausgang.(kino-zeit.de)

El niño pez beeindruckt gerade durch diese episodenhafte Erzählweise, durch die bleierne Schwere, die mit wunderschönen Bildern konträr nachgezeichnet wird und vor allem durch die schauspielerische Leistung von Inés Efrón in der Rolle der Lala. Die wohl beeindruckendste Szene ist denn auch die, in der sich Lala in der Badewanne die Haare abschneidet, und der Zuschauer mit jedem Schnitt die unglaubliche Verzweiflung und Wut Lalas nachempfinden kann. Das ist großes und wahnsinnig emotionales Kino! (kino-zeit-de)

Den Trailer findet man hier und den kompletten Flyer unter Material.

Eintritt wie immer: Erwachsene: 6,50 €
Studierende / Schüler: 5 €

Kommt vorbei, wir freuen uns!